ICO kann zur neuen Methode einer offenen Zusammenarbeit werden, mit der Grundlage von Informationstechnologien

ICO kann zur neuen Methode einer offenen Zusammenarbeit werden, mit der Grundlage von Informationstechnologien

Durch die aktive Entwicklung des Internets kam es zur Gründung von vielen erfolgreichen Organisationen, die versuchten, sich den traditionellen Gesetzen der Wirtschaft zu widersetzen.

Schauen wir uns mal zur Verdeutlichung einige Internet Blogs an: Huffington Post hat seinen Erfolg den freiwilligen Mitarbeitern zu verdanken, die den ganzen Inhalt zusammengestellt haben. Anhand von Wikipedia kann man sehr gut erkennen, dass es Nutzern nicht nur darum geht, nach benötigten Informationen zu suchen; sie legen zudem Wert darauf, einen eigenen Beitrag zur Erweiterung der Portale zu leisten. ZU erwähnen seien auch TEDx, Kickstarter, Creative Commons, Creative Mornings und viele andere erfolgreiche Projekte.

Alle Manager von eben erwähnten Projekten haben etwas gemeinsam – sie stellen eine bestimmte öffentliche Mission oder Organisation dar, deren Arbeit hauptsächlich über das Netz Internet erfolgt. Die Entstehung von solchen Projekten wäre nicht denkbar ohne dass die Gesellschaft sich wünschen würde, etwas verbündetes zu erschaffen, Ziele und Aufgaben zu besprechen, an einem Vorhaben aktiv teilzunehmen, mit anderen Worten offen zusammenzuarbeiten.

Auf der nicht hierarchischen vielschichtigen Struktur basiert die offene Zusammenarbeit. Jeder Teilnehmer investiert in das Projekt so viel an Mühen und Zeit, wie er kann und will. Nur kraft Verantwortungsbewusstsein und Vernunft von jedem Teilnehmer kann das Projekt erfolgreich werden. Die offene Zusammenarbeit funktioniert selbst dann, wenn in dem Team manche zu den Minderheiten gehören oder gar ganz zufällig nur „zum reinschauen da sind“. In seiner neulich durchgeführten Forschung hinsichtlich offener Zusammenarbeit haben Professor Sean Levin aus der University of Columbia und Michael Jr. Pritula aus der University Emory festgestellt, dass solche Organisationen sich nicht an die gesellschaftlich anerkannten Normen halten würden. Die Wissenschaftler ordnen solche Projekte wie das Projekt „Wikipedia“ einer ganz neuen Kategorie zu – „das seinen keineswegs kommerzielle Strukturen, die man nur zum Teil als Organisationen im allgemeinen Sinnen bezeichnen könne“.

Während diese Beschreibung für Projekte mit dem kostenlosen Inhalt passen würde, bleibt die Frage offen, welcher Kategorie man dann das ICO sowie den Kryptomarkt zuweisen soll. Ist es berechtigt, das Phänomen vom ICO mit solchen sozialen Projekten wie Wikipedia zu vergleichen, wohl wissend, dass das Hauptziel von allen Spielern auf dem Kryptomarkt in der Kapitalbeschaffung besteht?

Im Großen und Ganzen wird man dies Fragen bejahend beantworten müssen. Um das ICO erfolgreiche durchzuführen, müssen alle Teilnehmer an einander und an das Projekt glauben. Das Hauptmerkmal von ICO, durch welches es als Projekts einer gänzlich neuen Art gilt, sind die Innovationen im IT-Bereich, kraft deren eine verlässliche Online-Investierung ermöglicht wird.

Lediglich binnen eines Jahrzehntes haben sich die Programme, die für die Softwaresicherheit zuständig sind, so gut bewährt, dass Internetnutzer ihre privaten Daten sowie alle Bankdaten im Benutzerkonto hinterlassen. Die Entstehung von einer komplett neuen Währungsart – von Kryptowährungen – führt uns vor, dass Menschen ein ziemlich großes Maß an Vertrauen dem Onlinebusiness schenken; sonst würde man keine neuen Projekte mit Null Vorwissen über das Endprodukt bzw über die Entwickler finanziell unterstützen. Die Betoffenen sind außerdem noch bereit, reales Geld gegen Altcoins zu tauschen.

Allerdings wissen alle über eine Angelegenheit Bescheid: Solange man für das ICO keine Rechtsnormen voraussetzt, wird man für den Projektstart keine offiziellen Unterlagen verlangen, nicht einmal Finanzregelungen, die von der SEC festgelegt sind. Ist es denn überhaupt möglich auf diese Weise die Zuverlässigkeit des neuen finanziellen Ekosystems im Gleichgewicht zu halten? Die Antwort ist leicht – natürlich, ist es möglich, durch Selbststeuerung auf der Basis von Technologien und mündlichen Vereinbarungen zwischen einzelnen Menschen. Somit hängt der Erfolgt von ICOs momentan mit dem Ruf und den individuellen Besonderheiten der Teilnehmer zusammen. Als Beispiel kann man das Projekt Filecoin anführen, welches vom größten Investitionsunternehmen Sequoia Capital unterstützt wurde, das früher den Projekte Apple, Yahoo, Google, YouTube, Instagram und WhatsApp auf die Beine geholfen hat.

Während man kraft des großen Namens der Sponsoren und der Einzelheiten bei whitepapers das Vertrauen vom Investoren erwecken kann, gelten sowohl die Escrow-Wallets als auch Proof-of-stake als Geldschutzmittel der Investoren, die auch für die Rückerstattung der Geldmittel ihre Hand ins Feuer legen, oder den Teilnehmern Belohnung selbst bei geringen Summen anbieten. Die Gründer von ICO Projekten müssen bei Investoren für das Vertrauen sorgen, erst dann kann man das Projekt starten. Für einige Projekte muss man alle möglichen Risiken und Vorteile mitkalkulieren; für solche Rechnungen gibt es besondere Plattformen, wie zum Beispiel die Plattform ICOrating, die zum Einschätzen vom ICO veröffentlicht wurde.

Trotz der Tatsache, dass das Risiko, das im unmittelbaren Zusammenhang zu den Investitionen ins ICO steht, noch ganz hoch ist, hat die Gesellschaft, die hinsichtlich des Systems eine hohe Verantwortung trägt, sich sehr verantwortungsbewusst und zuverlässig gezeigt. Sollte die United States Securities and Exchange Commission nicht mehr das ICO kontrollieren, werden die Developer mehr Mittel zur Selbststeuerung zaubern. Auf diese Art und Weise eröffnen sich für die Firmen, die auf dem Kryptomarkt arbeiten möchten, prächtige Perspektiven hinsichtlich des besten Platzes in der ICO-Gemeinschaft, damit man keine Beeinflussung seitens der Regierung erfahren muss.



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